Oft sind die Gründe des
Schimmelpilzwachstums nicht eindeutig erkennbar. Hier ist eine genaue Untersuchung der Klimaparameter (Luft-, Oberflächentemperatur, Feuchte, Taupunkt usw.) erforderlich. Auch macht es Sinn, durch Drucktests mit Nebeleinsatz versteckte Leckagen und Luftdurchgänge, zum Beispiel in Dampfbremsen oder Dampfsperren, zu suchen, bei denen es zur Bildung von Kondenswasser gekommen sein kann. Hier wird häufig auch ein Bausachverständiger hinzugezogen.
Ein regelbares Gebläse, das in den Rahmen der geöffneten Außentür des zu untersuchenden Gebäudeteiles eingespannt wird, erzeugt Unter- bzw. Überdruck im Gebäude. So kann die Luftwechselrate bei einer Druckdifferenz von 50 Pascal (n50) entsprechend internationaler Normen bestimmt werden.
Damit ist überprüfbar, ob die Dichtheit des Gebäudes dem Standard der neuen Energieeinsparverordnung entspricht. Weiterhin sind durch den Einsatz dieser Technik und geeignetem Nebel Luftbewegungen durch die Gebäudehülle und damit bestehende Leckagen ermittelbar.
Es können vor allem entstandene Kondenswasserschäden der unsachgemäßen Verlegung von Dampfbremsen oder Dampfsperren in Gebäuden zugeordnet werden. In Kondenswasserbereichen kommt es durch die erhöhte Feuchtigkeit nicht nur zu einer verminderten Wärmedämmung, sondern oft zum
Schimmelpilzwachstum.
Diese Methode ist auch sehr gut geeignet, um mögliche Pfade von Geruchsbelastungen aufzuspüren. Dabei kommt geeigneter Nebel zum Einsatz.